Rehband
Was ist ein Karpaltunnelsyndrom?
Bei einem Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um einen eingeklemmten Nerv in der Handinnenseite, welcher ein Taubheitsgefühl und ”prickeln” in den Fingern verursacht. Oft kommt es gerade nachts zu einem Taubheitsgefühl und Schmerzen in den Fingern. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung ist die verminderte Kraft beim Drücken und Halten von Gegenständen eine Folge. Besonders häufig betroffen sind Kraftsportler und Kletterer.
Woher kommen die Schmerzen?
Die Schmerzen kommen dadurch zustande, dass die Beugemuskulatur der Finger zusammen mit dem zuständigen Nerv (nervus medianus) durch den engen ”Tunnel” verläuft und die Nervenbahn gequetscht wird. Gerade bei Kraftsportarten sind die Fingermuskeln sehr stark beansprucht, was eine Dauerquetschung des Nervs verursacht, wodurch die Schmerzen und Taubheitsempfindungen entstehen.
Was kann ich dagegen tun?
- Zur Behandlung des Karpaltunnelsyndroms sollte auf das Tragen einer Bandage zurückgegriffen werden. Empfehlenswert ist es nachts eine Schiene zu tragen, die das Handgelenk in einer neutralen Position hält. Tagsüber sollte eine elastische Bandage getragen werden, welche die täglichen Aktivitäten erleichtert, aber dennoch das Handgelenk und vor allem die Muskulatur, welche auf den Nerv drückt, entspannt.
- Wenn die Schmerzen und Taubheitsgefühle trotz Schiene und Bandage nach drei Wochen nicht abgeklungen sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden!
- Ein Stretching ist bei dieser Indikation nicht zu empfehlen, da durch die Bewegung der Fingermuskeln weitere Quetschungen auf den Nerv verursacht werden.




